Marlos Kulturbeutel - Verlag für Besonderes



   





"Unter Tage" Roman



Sie wollte dieses Leben nicht. Sie strebte an, "Erstverkäuferin"zu werden


Die Ich-Erzählerin kann sich nicht in die Enge des Elternhauses einfügen. Sie versteht nicht, warum nicht alle Lebensmittel das Gleiche kosten und fürchtet sich nicht vor Spinnen und Schlangen. Sie liest heimlich "die Schlacht vor Verdun" und denkt über die toten Soldaten nach.

Zwischen Anpassung und Eigensinn orientiert sie sich an "einem der auszog das Gruseln zu lernen", vertraut ihrer Phantasie und der Liebe zu den Menschen und findet so ihren eigenen Weg in das Leben, hinaus aus dem Ruhrgebiet.

Beschrieben wird die Kindheit eines Mädchens, Ende der 50er bis Anfang der 70er Jahre, das im Ruhrgebiet aufwächst und dessen Vater Bergmann ist. Es wird von den Eigenheiten dieser Region berichtet, aber auch über die allgemeinen Bedingungen, unter denen die Menschen und insbesondere Mädchen in dieser Zeit aufgewachsen sind.

In ihrer klaren Sprache und in dem umgangssprachlichen Deutsch, dass in der Region und in dieser Schicht gesprochen wird, beschreibt Marlotte Neumann nicht nur die Strenge dieser Zeit sondern erzählt auch von den Spielen der Kinder - Hinkelkästchen und Gummitwist - von Miniröcken und erster Verliebtheit und dem Einstieg in das Berufsleben.


Textauszüge   





Home    Gedichtband    Fremde Haut    Bachblüten-Karten    Online Shop    Meinungsseite    Impressum    Kontakt   

Lebenswege Hefte